Kraemer’schen Kunstmühle – Die Geschichte

Schon 1701 wurde am heutigen Standort eine Papiermühle errichtet. Diesen Betrieb erwarb 1863 Carl Jakob Kraemer und baute ihn zu einer Getreidemühle um. In dem für damalige Zeiten hochmodernen Betrieb wurde zum Beispiel das Getreide nicht mehr von Mühlsteinen sondern mittels metallener Walzenstühle vermahlen. Als Anerkennung dieser Ingenieursleistungen erhielt man den Titel „Kunstmühle“. Zum Ende des 2.Weltkrieges (November 1944) zerstörte ein gezielter Fliegerangriff das gesamte Mühlengebäude. 

Nach dem schnellen Wiederaufbau entwickelte sich der Betrieb in den kommenden Jahrzehnten zu einer der zehn größten Mühlen Bayerns. Es wurden täglich 160 Tonnen Weizen und Roggen vermahlen. Auf Grund der immer schwieriger gewordenen Getreideversorgung am Standort München und wegen des Strukturwandels im Backgewerbe (1960 gab es in München ca. 700 backende Betriebe, 2007 nur noch ca. 40) entschloss sich die Familie Kraemer den Betrieb im Jahre 2007 stillzulegen. So konnten 2010 die Umbauarbeiten beginnen.

Grundstück und Gebäude befinden sich somit seit 5 Generationen im Besitz der Familie Kraemer.

Kraemer’sche Kunstmühle (Wikipedia)
Kraemer'sche Kunstmühle GmbH & Co. KG, Birkenleiten 41, 81543 München,
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